Der Weg von der mechanischen zur elektronischen Zündung

Written by fish on. Posted in tagebuch

Ja, die Zündung. Immer wieder Anlass für kleinere Problemchen, die das komplette Auto stilllegen. Nach der Rügen-Tour im vergangenen Jahr und der ausgeschlagenen Verteilerwelle war klar, dass ein elektronisches Pendant her sollte. Der Vorteil liegt auf der Hand: kein Kontaktverschleiß mehr und kein Abrauchen des Kondensators. Die Wahl fiel schnell auf die 123-ignition, eingebaut wurde sie bislang jedoch noch nicht, bis bei der ersten Fahrt in diesem Jahr wieder einmal der mechanische Verteiler Probleme bereitete.

Aber von vorne. Der erste Trip mit dem Kombi führte uns „nur“ ins Nachbarort. Dort sprang der Fiat nach einer kurzen Pause wieder mal nicht an. Die Ursache war, wie schon in Rügen, der Verlust eines Haltebügels an der Verteilerkappe. Warum sich die Schraube gelöst hatte, stellte sich ebenfalls recht schnell heraus. Das Gewinde war schlicht und einfach beschädigt, sodass keine Schraube dieser Welt mehr halten würde.

Doch was tun, damit die Verteilerkappe an ihrem Platz bleibt?

Nun, die Lösung war ganz einfach und etwas unkoventionell. Im Auto lag eine handelsübliche PET-Pfandflasche, die ich zwischen Motordeckel und Verteilerklappe klemmte. Flugs sprang das Auto dann auch wieder an.

Wasserflasche auf Verteilerkappe

Auch wenn dies keine Dauerlösung ist, so war es doch hilfreich, auf eigener Achse wieder nach Hause zu fahren. Zugleich war es Ansporn und Motivation, die 123-iginiton einzubauen.

Deren Einbauanleitung lieferte dann auch den Macho-Spruch des Tages: „Misstrauen Sie alten Zündspulen: von außen sehen sie alle gut aus, im Laufe ihres Lebens sind sie wahrscheinlich schon mehrfach überhitzt worden! (Das gleiche gilt auch für Frauen!)“

 Misstrauen Sie alten Zündspulen: von außen sehen sie alle gut aus, im Laufe ihres Lebens sind sie wahrscheinlich schon mehrfach überhitzt worden! (Das gleiche gilt auch für Frauen!

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