Mein 500er

Warum Fiat 500?

Nach etlichen Italien-Urlauben und der großen Begeisterung meiner Frau für den historischen Fiat 500 entschlossen wir uns, im Jahre 2002 einen Fiat 500 L zu kaufen.

Dieser war zwar – wie in den bisherigen Tagebucheinträgen zu lesen und zu sehen ist – alles andere als perfekt, dennoch hatten wir uns sofort in ihn verschossen. Der Reiz des zugegebenermaßen mit nur 18 PS ausgestatteten untermotorisierten Fahrzeuges liegt gerade in der geringen Leistung. Die Umgebung wird viel intensiver wahrgenommen. Leute winken einem unverhofft zu und freuen sich über das kleine Auto.

Viel mehr Spaß und Freude am Fahren kann einem ein Fahrzeug wohl nicht vermitteln. Dies ist aber leider nicht nur mit Freude, sondern teilweise auch mit recht großem Frust und einigem finanziellen Aufwand verbunden.

Da wir beide keine Bastler waren und von technischen Dingen recht wenig Ahnung hatten, waren wir zu Beginn größtenteils auf Fachwerkstätten angewiesen. Was hierbei zusammenkommen kann haben wir jeweils am Rand aufgezeigt. Die dort genannten Beträge beinhalten lediglich die bis dato angefallenen Reparatur- und Ersatzteilkosten sowie die Erstanschaffungskosten. Beträge wie Schmier- und Betriebsstoffe, Steuer und Versicherung sind nicht eingerechnet worden.

Mittlerweile wird fast alles selbst gemacht, was den Kostenfaktor erheblich senkt. Ganz umsonst geht es trotzdem nicht.

Dennoch sollte man sich hiervon nicht abschrecken lassen, da das Fahrzeug ja doch auch einiges wieder zurückgibt und man jede Menge Spaß hat. Außerdem sind die hier niedergeschriebenen Erfahrungen nur auf unser Fahrzeug zu beziehen. Bei einem anderen Auto kann es wieder ganz anders ausschauen!